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Ultraschall und CTG bald nur noch erlaubt, wenn nötig

3. Februar 2019

Der Gesetzgeber hat es ab 2021 wegen kindlicher Gesundheitsbelastung untersagt, Ultraschall (US) ohne medizinische Indikation durchzuführen. Grundlage dafür ist eine Verordnung vom 5. Dezember 2018 im Bundesgesetzblatt: die „Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen“ (BGBl 2187-2196, Jahrgang 2018, Teil I Nr. 41)

Das bezieht sich  auch auf das CTG-Schreiben, das bei 90 Prozent der Frauen ab Schwangerschaftsmitte durchgeführt wird, obwohl die Mutterschaftsrichtlinie und die medizinischen Leitlinien eine Routine-Anwendung der hochenergetischen Technologie nicht vorsieht. Alle Schallexpositionen, die über die medizinisch notwendigen Anwendungen hinaus gehen, gelten dann als Ordnungswidrigkeit.

Der Grund für das Verbot sei, dass Ultraschallwellen auf das Ungeborene nicht unerhebliche biophysikalische Auswirkungen haben, deren Folgen insbesondere für die Hirnentwicklung trotz eindrucksvoller Datenlage unterschätzt werden. Die Gefahren und Wirkungen auf Zellen und Gewebe wie Zellveränderung, -schädigung, Erwärmung und Bildung von dampfgefüllten Hohlräumen (Kavitation) waren zwar bekannt, wurden jedoch von vielfach von ÄrztInnen nicht angemessen berücksichtigt, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung von Dr. Otwin Linderkamp, em. Prof. für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Heidelberg, der 2017 eine Studie zur Sicherheit der pränatalen US-Diagnostik für das Kind durchgeführt hatte, Dr. Sven Hildebrandt, Prof. für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Hochschule Fulda, und Irene  Behrmann und  Anna Groß-Alpers von Greenbirth e.V.
> mehr Info: www.greenbirth.de

MOTHER HOOD E.V. ZUM BMG-ECKPUNKTEPAPIER „SOFORTMASSNAHMEN ZUR STÄRKUNG DER GEBURTSHILFE

Elternverein bewertet die Maßnahmen als gänzlich ungeeignet

Bonn, 17. Januar 2019. Die Sofortmaßnahmen vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zur Stärkung der Geburtshilfe werden die massiven Probleme aus Sicht von Mother Hood e. V. nicht lösen.

Das Eckpunktepapier vom 2. Januar ignoriert den Hauptgrund der Missstände: zu wenig Personal im Kreißsaal wegen zu schlechter Arbeitsbedingungen. Um bessere Bedingungen herbeizuführen, braucht es laut Mother Hood e. V. eine höhere Vergütung von geburtshilflichen Leistungen sowie einen verbindlichen Personalschlüssel für die Betreuung von Geburten.

Als Sofortmaßnahmen plant das BMG: ein Gutachten zur stationären Hebammenversorgung, bessere Kinderbetreuung für in Kliniken beschäftigte Hebammen, gesetzliche Neuerungen für eine bessere Hebammensuche, die Förderung der Rückkehr von Hebammen in ihren Beruf sowie die Akademisierung der Hebammenausbildung.

“Das sind alles Notpflaster mit fragwürdiger Wirkung. Wir brauchen stattdessen ein tragfähiges Konzept für eine bessere Geburtshilfe “, sagt Franziska Kliemt, Vorständin von Mother Hood e.V..